Mahnmal – Zur Problematik künstlerischer Intervention „im Dienste“ der Erinnerungsarbeit 

Podiumsdiskussion 

Künstlerbild

Alexander Steig (Foto © Frank Stolle)

KAMERA

Kunstintervention und Veranstaltungsreihe von Alexander Steig im Rahmen der Reihe „München - Rechts der Isar“ des Kulturreferates der Landeshauptstadt München.


Nicht erst die 1988 von Lea Rosh angeregte Idee, ein Mahnmal für die ermordeten Juden Europas zu errichten sowie dessen langwierige und schwierige Realisationsphase bis zur Einweihung 2004 zeigt den problematischen Diskurs einer

künstlerisch umgesetzten Erinnerungskultur. Schlussendlich führte in diesem prominenten Fall kein Künstler, sondern der Architekt Peter Eisenman die Gestaltung durch.


In München werden diesen Sommer das Denkmal zur Erinnerung an die Opfer des Amoklaufs vom 22. Juli 2016 am Olympia-Einkaufszentrum von Elke Härtel sowie Ulla von Brandenburgs Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Lesben und Schwulen eingeweiht. Auf dem Podium soll vor diesem Hintergrund und anlässlich der temporären Intervention KAMERA des Künstlers Alexander Steig darüber gesprochen

werden, welchen Beitrag diese Form der Erinnerungsarbeit leisten könnte.

Gäste: Dr. Sabine Schalm (Historikerin, Kulturreferat LHM, Fachbereich Stadtgeschichte), Dr. Heinz Schütz (Kunstpublizist und -theoretiker, München), Alexander Steig (Künstler, München).
Moderation: Ralf Homann (Künstler/Autor, München)

 

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